Zu geringe Nachfrage: GM stoppt Produktion in Argentinien

Weil die Nachfrage nach Autos in Südamerika derzeit zu schwach ist, hat der US-amerikanische Autobauer General Motors die Bänder in seinen argentinischen Werken angehalten. Quelle: APBild vergrößern

Weil die Nachfrage nach Autos in Südamerika derzeit zu schwach ist, hat der US-amerikanische Autobauer General Motors die Bänder in seinen argentinischen Werken angehalten. Vier Tage lang sollen sie stillstehen.

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Daimler hatte am Montag mitgeteilt, wegen der Absatzkrise in Brasilien Arbeitszeit und Bezahlung seiner Belegschaft im Nutzfahrzeug-Werk in Sao Bernardo in der Nähe von Sao Paulo um je ein Fünftel zu kürzen.

Besserung bei Tochter Opel
General Motors mit kräftigem Gewinnsprung

US-Autobauer General Motors (GM) überrascht mit einem kräftigen Gewinnanstieg. Der Konzern profitiert vor allem von starken SUV-Verkäufen in Nordamerika. Auch die deutsche Tochter Opel macht Fortschritte.

Die Opel-Mutter General Motors legt einen kräftigen Gewinnsprung hin. Quelle: dpa

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass GM plane noch im September 800 Arbeitsplätze in Brasilien zu streichen. So sollten 800 Arbeiter fünf Monate weiter bezahlt werden - zur einen Hälfte von GM, zur anderen von der brasilianischen Regierung - danach könnten sie ihren Job verlieren. Schon diesen Schritt hatte Unternehmenssprecher Nelson Silveria mit einer zu schwachen Nachfrage begründet

Fiat, GM und Co.
Autobranche steht vor Welle von Zusammenschlüssen

Horrende Ausgaben für hochautomatisierte und sparsame Fahrzeuge, schwaches Wachstum in den BRIC-Staaten – der Druck auf die Automobilbranche wächst. Das Beratungshaus AlixPartners prognostiziert weitere Zusammenschlüsse.

Die Fusion von Fiat und Chrysler zu FCA war der letzt große Zusammenschluss zweier internationaler Autokonzerne – laut einer Studie dürften weitere folgen. Quelle: dpa

Die Autoverkäufe sind in Brasilien in der ersten Hälfte 2015 insgesamt um 20 Prozent zurückgegangen - bei GM sogar um 26 Prozent, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg. Erst Ende Juli hatte GM trotzdem angekündigt, man wolle seine Ausgaben in Brasilien auf 3,8 Milliarden Dollar bis 2019 verdoppelt, um dort neue Chevrolet-Modelle zu entwickeln.

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