Immer noch kein Geld von Argentinien

Immer noch kein Geld von Argentinien


Außenminister Eladio Loizaga bestätigte vergangene Woche auf Druck der Presse, dass Argentinien noch immer kein Geld an Paraguay überwiesen hat für Energielieferungen aus dem Wasserkraftwerk Yacyretá. Bei dem ausstehenden Betrag geht es um rund 82 Millionen US Dollar. Des Weiteren berichtete er über Änderung im Anhang C des bestehenden Vertrages, hierbei geht es um Entschädigungszahlungen für geflutete Landflächen.

Loizaga erklärte weiter, man sei in Verhandlungen mit der argentinischen Regierung für eine Regularisierung der entsprechenden Entschädigung durch Stromlieferungen von Yacyretá im Jahr 2014, Gespräche darüber wurden auf dem letzten Mercosur Gipfel in Brasilia mit dem argentinischen Wirtschaftsminister, Axel Kicillof, geführt.

„Wir sprachen über die Schulden von Yacyretá und müssen hierbei einen Schlusspunkt finden. Es gibt schon ein Projekt, aber wir müssen sehen wie weit wir mit unserer Position kommen, Beiträge sind Beiträge und keine Zinsen“, sagte Loizaga.

Im Hinblick auf weitere ausstehende Zahlungen äußerte er sich vage. „2014 wurde noch nichts bezahlt, aber ich bin sicher, es passiert, Argentinien hat sich auch verpflichtet, Schulden aus 2013 zu begleichen. Wir sind bei Null und fangen neu an. Man muss auch verstehen, dass die argentinische Regierung am Ende ihrer Amtszeit ist, aber sie setzt die Gespräche fort und wir bewegen uns. Eine Schuld ist eine Verpflichtung, die erfüllt werden muss“, sagte er.

Über die Ausgleichszahlungen in Höhe von rund einer Milliarde US $ für überflutete Landstriche erklärte Loizaga: „Darüber werden wir reden und wollen den Anhang C des Vertrages ändern, in die schon laufenden Verhandlungen haben wir das eingebracht“.

Quelle: ABC Color


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